Selbstverständnis

ir sehen uns als Mitarbeiter_innen geführter Kollektivbetrieb, welcher Dienstleistungen im Bereich der Veranstaltungssicherheit erbringt. Zu den üblichen Aufgabenbereichen eines Sicherheitsdienstes gehören zum Beispiel die Durchsetzung des Hausrechts oder aber auch die Überwachung der Einhaltung behördlicher Verordnungen (bspw. Brandschutz) auf Veranstaltungen. Diese Aufgaben übernehmen, verteilen und organisieren wir gemeinsam und solidarisch. Neben dem vorgenannten Aufgabenspektrum ist es für unsere Mitarbeiter_innen jedoch auch selbstverständlich, sensibel gegenüber den vielfältig auftretenden gesellschaftlichen Unterdrückungs- und Machtverhältnissen aufzutreten. Dazu gehört auch, im Falle eines Falles, eine Position einzunehmen, welche die Betroffenen übergriffigen oder diskriminierenden Verhaltens ohne wenn-und-aber unterstützt. Ebenso bedeutet dies für unsere Mitarbeiter_innen auch Menschen mit Kennzeichen rechter und anderen reaktionären Organisationen "an der Tür" abzuweisen. Dies ist unser an uns selbst formulierter Anspruch, mit welchem wir unseren Teil zu einer solidarischen und freundlichen Atmosphäre auf von uns betreuten Veranstaltungen beitragen und versuchen, unserem Ideal einer Gesellschaft nahezukommen, in welcher ein Sicherheitsdienst nicht mehr notwendig ist.
Uns ist bewusst, dass auch wir als Mitarbeiter_innen in dieser Gesellschaft mit ihren vorhandenen Unterdrückungs- und Machtverhältnissen sozialisiert wurden und uns von diesen nicht freisprechen können. Es ist jedoch wichtig, dass eventuelle Kritik am Auftreten unserer Mitarbeiter_innen an uns gerichtet wird, damit wir auf unseren gemeinsamen Treffen diese reflektieren und annehmen können. Zu diesem Zweck gibt es ein Kontaktformular (link dahin)